Einnahmen im April 2018

Im April konnte ich passive Einnahmen von insgesamt 277,11€ verbuchen. Im gleichen Monat des vorhergehenden Jahres betrugen die Einnahmen insgesamt 186,75€.

Das entspricht einer Jahr-zu-Jahr Steigerung von +48,4%. Eine ordentliche Zahl. Ich bin sehr zufrieden. Der April gehört wie auch die folgenden zwei Monate zu den zahlungsstärksten. Ich erwarte für diese Monate aufgrund meiner Zukäufe Ende letzten Jahres und meiner Käufe im April (siehe weiter unten) eine deutliche Steigerung.

Die Einnahmen setzen sich wie folgt zusammen:

Quelle Assetname Einnahmen
Aktien (Dividenden) Altria 4,85€
Aktien (Dividenden) Coca Cola 6,67€
Aktien (Dividenden) Münchener Rück 43,00€
Aktien (Dividenden) Nestlé 25,68€
Aktien (Dividenden) Philip Morris 21,63€
Aktien (Dividenden) Realty Income REIT 57,52€
ETF (Ausschüttung) db x-trackers STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 73,13€
ETF (Ausschüttung) ishares STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 13,68
Privatkredite (Zinsen) Auxmoney 20,87€
Privatkredite (Zinsen) Viainvest 10,08€
Gesamt: 277,11€

Dividenden und andere Einnahmen in 2018 bis jetzt:

Monat Einnahmen Summe Mittelwert
Januar 48,07€ 48,07€ 48,07€
Februar 75,97€ 124,04€ 62,02€
März 155,72€ 279,76€ 93,25€
April 277,11€ 556,87€ 139,22€

Macht bis jetzt also insgesamt 556,87€ (139,22€ pro Monat). Bisher habe ich auch noch keinen Cent Steuern gezahlt weil mein Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist. Das passiert aber noch in den nächsten Monaten. Stimmt nicht ganz, denn die 801€ Freibetrag habe ich zu 100% meinem Depot zur Verfügung gestellt. Bei allen anderen Banken/Quellen werden die Steuern direkt oder sowieso gar nicht einbehalten. Die Abrechnung erfolgt dann immer erst in der Steuererklärung im neuen Jahr.

Bei Viainvest zum Beispiel erhalte ich eine Steuerbescheinigung die ich dann beim deutschen Finanzamt einreiche. So habe ich aber einen zinslosen Kredit bis zur Steuererklärung :)

Kommentar zum aktuellen Monat

Die Kurse in meinem Depot schwanken derzeit stark. +-3% ist keine Seltenheit mehr. Das zeigt, dass die Märkte sehr unruhig sind bzw. die Lage unruhig zu bewerten ist.

Ich muss also mittlerweile Schwankungen von 1-2 Monatsgehältern täglich aushalten. So langsam lerne ich auch das Depot von meiner regelmäßigen Sparrate zu entkoppeln. Es geht nicht, dass man täglich ein Monatgehalt verliert und dann drauf und dran ist alles hinzuschmeißen. Deshalb habe ich damit nicht angefangen, sondern um durchzuhalten. Es kommen auch wieder bessere Zeiten...

Eine Steigerung von 48% ist im aktuellen Monat durchaus normal. In der wärmeren Jahreszeit steigen auch die Depoteinnahmen, da mehr Unternehmen ihre Zahlungstermine auf diese Monate gelegt haben.. Ich freue mich, dass mein Plan einer Year-to-Year-Steigerung aufgeht. Dieser Effekt kann und wird sich natürlich mit steigendem Vermögen umkehren. Die Sparrate macht monatlich einen immer kleineren Teil des volatilen Aktienanteils aus, sodass es in Zukunft schwieriger werden wird, das Depot bei signifikanten Drawdowns aus eigener Sparanstrengung auf hohem Level zu halten.

Jedes einzelne Asset welches mir diesen Monat Ausschüttungen gezahlt hat, hat diese auch abgesehen vom schlechten Währungskurs in den letzten 12 Monaten gesteigert. Das sind kleine Lohnerhöhungen, ohne dass ich dafür viel tun musste. Keinen Chef fragen, keine extra Arbeit erledigen. Einfach nur die nächste Zahlung abwarten. Super!

Im Idealfall steigern die Unternehmen ihre Dividende selbständig. Du als Aktionär musst nicht darum bitten (wenn du eine gute Auswahl getroffen hast). Vor allem in den USA ist das üblich. Deutsche Unternehmen denken teilweise anders. Das heißt, du musst im Idealfall auch keine Hauptversammlungen besuchen. Zumal du in den meisten Fällen sowieso keine nennenswerte Mehrheit besitzen wirst, sodass deine Stimme etwas ausrichten könnte.

Alles in allem ein sehr guter Monat obwohl die Masse der Dividendenzahlungen immernoch erst ansteht.

Zukäufe

Es gab diesen Monat vier neue Käufe. Wie bereits im letzten Bericht angekündigt, möchte ich darauf kurz eingehen.

Ich hatte bei OnVista vier Freebuys gesammelt, die ich nun für vier Einzelkäufe genutzt habe. Außerdem habe ich einen Wertpapierkredit beantragt (Nur für den Fall, dass es sehr schnell abwärts geht mit den Kursen und ich dann nachschießen kann).

Da ich eine Menge an Cash gesammelt habe über die letzten Monate, wurde dies ein sehr großer Kauf. Ich wollte nicht unbedingt vier neue Positionen, sondern auch bestehende aufstocken.

Aktie/ETF Stk Kurs Gesamt Dividende/Stk (2017) progn. Dividende/Jahr
Continental AG 22 222,10€ 4886,20€ 4,50€ 99,00€
Royal Dutch Shell (A) 200 25,858€ 5171,60€ 1,88€ 376,00€
Omega Healthcare Invest. 235 21,36€ 5019,60€ 2,54€ 596,90€
Realty Income 120 41,6878€ 5002,54€ 2,53€ 303,60€
Gesamt: 20079,94€ 11,45€ 1375,50€

Neu dazu gekommen sind Continental und Shell.

Sollten diese vier Firmen weiterhin in konstanter Höhe ihre Dividenden auszahlen, habe ich mir damit ein zusätzliches passives Einkommen in Höhe von 1375,50€ pro Jahr geschaffen. Davon gehen natürlich nochmal ca. 26% Steuern ab.

Warum diese Aktien?

Continental habe ich tatsächlich durch meine räumliche Nähe zum Unternehmen gekauft. Ich fahre beinahe täglich am Hauptwerk vorbei und kenne auch ein paar nette Kollegen dort aus meiner Pendelzeit.

Die Shell Aktie hat es nun nach langem Hin und Her letztendlich doch in mein Depot geschafft. Sie zahlen eine super Dividende und schaffen es obendrein noch diese konstant zu steigern. Der Ölverbrauch weltweit steigt nachwievor obwohl ich bisher immer vom Gegenteil ausging.
Außer fürs Autofahren wird Öl auch noch für viele andere Dinge verwendet und vor allem in der Industrie.
Ich habe die A-Aktie gewählt, da zwar ein Quellensteuerabzug in Höhe von 15% stattfindet, aber die Aktien bei gleicher Dividende erheblich günstiger sind, als die B-Aktien (mehr dazu hier). Da mein Freibetrag für Kapitaleinkünfte bereits regelmäßig ausgeschöpft ist, kann ich mir die abgezogene Quellensteuer durch meine Bank anrechnen lassen.

Omega Healthcare und Realty Income sind zwei meiner REITs und da diese in letzter Zeit ziemlich unter die Räder gekommen sind (steigende Zinsen in den USA?) habe ich hier zugelangt. Ich denke, dass die steigenden Zinsen noch auf sich warten lassen. Und auch wenn die Kurse hier weiter fallen sollten, lassen sich die Dividendenrenditen mit 9% und 4% sehen. Das erreicht niemand mit Tagesgeld.